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01.07.2026
15:00 Uhr
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Profiling-Amps packen den Sound berühmter Gitarrenverstärker möglichst originalgetreu in handliche digitale Geräte. Pionier Kemper hat sie weiterentwickelt.

Röhrenverstärker gelten unter Gitarristen klanglich als das Maß der Dinge – sind aber schwer, teuer und auf der Bühne wie im Studio unhandlich. Amps mit Profiling ermöglichen es, jeden erdenklichen Verstärker auszumessen und das so gewonnene Profil im digitalen Amp zu hinterlegen. Das spart nicht nur Geld, sondern vor allem Platz und Gewicht. Erfunden hat dieses Verfahren der Pionier Kemper.
Jetzt hebt Kemper das Profiling mit seiner Version 2.0 auf eine neue Stufe und liefert mit dem Profiler MK2 eine neue Gerätegeneration. Das Neue steckt dabei weniger in der Hardware als in der Software: Profiling 2.0 misst Verstärker mit der rund zehnfachen Datenmenge ab und sollte dadurch hörbar realistischer klingen.
Wir haben das neue Verfahren ausprobiert und die MK2-Hardware im direkten Vergleich mit einem Kemper der ersten Generation getestet. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit sich der Einstieg ins Profiling oder ein Upgrade überhaupt lohnt.